ep7 | Konstruktion
Dieser neue Prototyp eines Ausstellungstisches mit einer 250kg schweren Spannbetonplatte zeigt die Leistungsfähigkeit des EP7- Tischgestelles auf. Ein massives Raumschiff auf fast durchsichtigen Stützen mit einem Querschnitt von bloß 10/10mm. Um die Platte über eine Spannweite von knapp 2 Metern gleichsam schlank wie elegant bemessen zu können, sind Gewindestangen längs in den Beton eingelegt und mit mehreren Tonnen Zugkraft verspannt. Beton ist in der Lage hohe Druckkräfte aufzunehmen, zeigt sich jedoch anfällig gegenüber Zugbeanspruchungen, welche bei Durchbiegung der Platte an der Unterseite auftreten würden. Durch das Zusammenpressen der Stirnseiten sind jedoch die Druckkräfte im Beton stets größer als alle eventuell auftretenden Zugkräfte. Auf diese Weise bewegt sich diese sparsame Konstruktion knapp am Limit der Möglichkeiten des Materials. Weniger geht kaum.
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Die Drahtseilabspannung, welche in zwei Dimensionen schräg ist, bewirkt eine Aussteifung des Tisches sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung. An den Eckpunkten laufen die zugbeanspruchten Hypotenusen der Dreiecke zusammen. Dort ist das Drahtseil zudem festgeklemmt mittels einer unscheinbaren Madenschraube, deren Gewinde in die rohschwarzen, gewalzten Stahlprofile eingeschnitten ist. Auf diese Weise werden die Rahmen vor Verschieben gesichert. Die schlanken Beine und der Steg, der die Fußpunkte verbindet, werden dabei nur axial auf Druck beansprucht und sind daher sehr dünn. Lediglich der obere Holm und der längs verlaufende Unterzug sind von Momentenkräften betroffen und haben darum eine größere Querschnittshöhe. Anmuten mag dies an eine umgedrehte Zeltkonstruktion, welche gleichsam versucht mit minimalem Materialaufwand maximal Raum zu fixieren.

Verschiedenste Abmessungen des Gestells und der Platte sind ausführbar.

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Dieser neue Prototyp eines Ausstellungstisches mit einer 250kg schweren Spannbetonplatte zeigt die Leistungsfähigkeit des EP7- Tischgestelles auf. Ein massives Raumschiff auf fast durchsichtigen Stützen mit einem Querschnitt von bloß 10/10mm. Um die Platte über eine Spannweite von knapp 2 Metern gleichsam schlank wie elegant bemessen zu können, sind Gewindestangen längs in den Beton eingelegt und mit mehreren Tonnen Zugkraft verspannt. Beton ist in der Lage hohe Druckkräfte aufzunehmen, zeigt sich jedoch anfällig gegenüber Zugbeanspruchungen, welche bei Durchbiegung der Platte an der Unterseite auftreten würden. Durch das Zusammenpressen der Stirnseiten sind jedoch die Druckkräfte im Beton stets größer als alle eventuell auftretenden Zugkräfte. Auf diese Weise bewegt sich diese sparsame Konstruktion knapp am Limit der Möglichkeiten des Materials. Weniger geht kaum.

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Außerdem biete ich die Variante eines kleineren Schreibtisches an. Veranschaulicht ist eine Ausführungmit einer Platte in tiefrotem Padouk. Selbst im unbehandelten Zustand schimmert die Oberfläche vornehm, durch ätherische Öle, die im Holz enthalten sind. Da es außerdem recht hart ist, ist die Platte nur 12mm stark.